
Energetische Maßnahmen
Nachdem man sich anhand des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) einen umfassenden Überblick über sinnvolle energetische Maßnahmen verschafft hat, folgt die sorgfältige Umsetzung der einzelnen Schritte, die aufeinander abgestimmt werden.
Dabei werden Maßnahmen an der Gebäudehülle, der Heizung sowie im Bereich Photovoltaik unterschieden.
In der Regel ist es sinnvoll, zuerst Maßnahmen an der Gebäudehülle umzusetzen, um optimale Voraussetzungen für den effizienten Betrieb einer modernen Heizungsanlage zu schaffen.
Im Rahmen der energetischen Maßnahmen verfolgen wir das Ziel, die Energieeffizienz Ihres Wohngebäudes zu steigern, Energiekosten zu senken, den CO₂-Ausstoß zu verringern und die besten Ergebnisse für einen langfristigen Werterhalt sowie erhöhten Wohnkomfort zu erzielen.
Gerne begleiten wir Sie bei diesen wichtigen Schritten.
Gerne begleiten wir Sie bei diesen wichtigen Schritten.
Ihre individuelle Beratung
Erneuerbar Wohnen 4M GmbH
Inhaber Dr.-Ing. Hubertus Hausotter
Hubertus Hausotter ist der Gründer & Geschäftsführer der Erneuerbar Wohnen 4M GmbH. Als Ingenieur hat er an der
Bayerischen Architektenkammer eine Weiterbildung als Energieberater für Wohngebäude absolviert.
Er ist registrierter Energieberater beim BAFA sowie zugelassener
Energie-Effizienzexperte bei der dena in der Kategorie Wohngebäude.
Gerne sind wir für Sie da und nehmen uns Zeit Ihr Anliegen kennenzulernen.

Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle
Die nachfolgenden Maßnahmen können wesentlich zu einer Verbesserung
der energetischen Qualität Ihres Wohngebäudes führen.

Umstieg auf erneuerbare Energien bei Ihrem Heizsystem
Erneuerbare Energien müssen in den nächsten 20 Jahren fossil betriebene Heizungen ersetzen.
Gerne stellen wir Ihnen interessante Anlagenkomponenten vor.

Solarthermische Anlagen
Solarthermie ist eine Technologie, die Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung nutzt. Im Gegensatz zur Photovoltaik, die Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandelt, wandelt die Solarthermie Sonnenstrahlen direkt in thermische Energie (Wärme) um. Diese Wärme wird hauptsächlich zur Erwärmung von Brauchwasser und zur Unterstützung der Heizung, beispielsweise durch eine Wärmepumpe, verwendet.
Vorteile der Solarthermie:
Einsparung von Energiekosten: Solarthermie nutzt Sonnenenergie zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung, was den Bedarf an fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas oder Strom reduziert. Besonders bei gutem Wetter und im Sommer können die Energiekosten erheblich gesenkt werden.
Umweltfreundlichkeit: Solarthermie nutzt eine erneuerbare Energiequelle, die keine schädlichen Emissionen verursacht, und trägt so zur Verringerung des CO₂-Ausstoßes bei.
Unterstützung der Heizungsanlage: Solarthermie kann nicht nur zur Warmwasserbereitung, sondern auch zur Unterstützung der Heizungsanlage verwendet werden, insbesondere in Kombination mit Niedrigtemperatur-Heizsystemen wie Fußbodenheizungen.
Dank der Kombination aus Kosteneinsparungen, Umweltvorteilen und langfristiger Unabhängigkeit von Energielieferanten ist Solarthermie eine attraktive Option für viele Hausbesitzer und somit eine ideale Maßnahme im Rahmen der energetischen Maßnahmen.

Elektrisch betriebene Wärmepumpen
Die elektrisch betriebene Wärmepumpe nutzt erneuerbare Energien zur Beheizung. Um den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe, insbesondere in Bestandsgebäuden, sicherzustellen, müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.
Es empfiehlt sich, vor der Anfrage eines Angebots für eine Wärmepumpe eine Bewertung der Eignung des Gebäudes vorzunehmen. Hierbei wird eine sogenannte Heizlastberechnung durchgeführt, um den Energiebedarf des bestehenden Wohngebäudes zu ermitteln. Auf dieser Basis lassen sich gezielte Verbesserungsmaßnahmen ableiten, die den Energiebedarf senken und den Betrieb der Wärmepumpe effizienter gestalten.
Ein guter Wärmeschutz durch Dämmung und moderne Fenster trägt wesentlich dazu bei, Wärmeverluste zu minimieren. Neben der Wärmeerzeugung durch die Wärmepumpe ist auch die Wärmeübertragung in die Wohnräume von zentraler Bedeutung. Diese erfolgt über Heizkörper, Wandheizungen oder Fußbodenheizungen. Je nach Fläche und Leistung dieser Wärmeübertrager kann die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe optimiert werden. Besonders effizient und stromsparend arbeiten Fußbodenheizungen oder großflächige Heizkörper, die mit niedrigen Vorlauftemperaturen (30-40°C) betrieben werden.
Vor der Entscheidung für eine Wärmepumpe sollten daher sowohl die Gebäudebeschaffenheit als auch die Art der Wärmeübertragung gründlich geprüft und, wenn nötig, verbessert werden.
Vorteile einer Wärmepumpe:
Erneuerbare Energien und Umweltfreundlichkeit: Wärmepumpen nutzen Energie aus der Umgebung (Luft, Wasser oder Erdwärme).
Geringere laufende Energiekosten: Trotz höherer Anschaffungskosten bieten Wärmepumpen niedrigere Betriebskosten, besonders bei günstigem Strom oder eigener Stromerzeugung.
Förderungen und staatliche Anreize: Staatliche Unterstützungen machen den Umstieg wirtschaftlich attraktiv.
Langfristige Amortisation: Wärmepumpen amortisieren sich durch geringere Energiekosten über die Jahre. Je länger die Nutzung, desto rentabler wird die Investition.
Zukunftssicherheit: Wärmepumpen gelten als zukunftssichere Technologie angesichts der weltweiten Bestrebungen zur Reduktion von CO₂-Emissionen.

Photovoltaik zur Gewinnung von Strom
Der mit Photovoltaik (PV) erzeugte Strom kann nicht nur für elektrische Verbraucher im Haushalt und zum Laden von Elektrofahrzeugen genutzt werden, sondern auch zur Beheizung des Wohngebäudes, wenn eine Wärmepumpe eingesetzt wird.
Mit den verfügbaren technischen Möglichkeiten lassen sich Energiesysteme nicht nur für Neubauten, sondern auch für bestehende Wohngebäude planen. Dabei ist es besonders wichtig, die bestehenden Gegebenheiten zu berücksichtigen und das energetische Potenzial zu ermitteln.
Eine Photovoltaik-Anlage wird umso rentabler, je mehr des erzeugten Stroms selbst verbraucht wird. Das regelmäßige Laden eines Elektrofahrzeugs kann den Eigenverbrauchsanteil erheblich steigern. Für höhere Ladeleistungen ist die Installation einer Wallbox empfehlenswert.
Mit einem Energiemanagementsystem kann die Verteilung des selbst erzeugten PV-Stroms auf verschiedene Verbraucher wie Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, Batteriespeicher, Warmwasserbereitung oder Waschmaschinen optimiert werden, um den Eigenverbrauch zu maximieren.
Fazit: Photovoltaik bietet eine umweltfreundliche, kosteneffiziente und nachhaltige Möglichkeit zur Stromerzeugung. Sie sorgt für Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und steigenden Strompreisen und ist eine langfristig rentable Investition im Rahmen der energetischen Maßnahmen.

Häufig gestellte Fragen zu den Maßnahmen der energetischen Sanierung
Gerne beraten wir Sie über individuelle Energetische Maßnahmen
Jedes Gebäude ist individuell zu betrachten. Wir bieten Ihnen gerne ein unverbindliches Vorgespräch an, um herauszufinden, wie wir Sie bestmöglich beraten können.
In diesem Gespräch erörtern wir die Ausgangssituation Ihres Wohngebäudes und beleuchten die Möglichkeiten und Chancen für energetische Maßnahmen. Wir begleiten unsere Kunden auch bei den nächsten Schritten – von der Umsetzung einzelner Maßnahmen über den Prozess der Fördermittelbeantragung bis hin zur Baubegleitung.
Nutzen Sie dieses kostenlose Angebot und vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein unverbindliches Vorgespräch!






